Das Wichtigste im Überblick
Das Grenzdurchgangslager Friedland ist die einzige bundesweite Aufnahmeeinrichtung für Spätaussiedler in Deutschland. Es wurde 1945 gegründet und spielt seither eine zentrale Rolle bei der Aufnahme von Aussiedlern, Flüchtlingen und Vertriebenen. Betrieben wird es vom Land Niedersachsen in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesverwaltungsamt (BVA) in Köln, das den Aufnahmebescheid für die Einreise erteilt.
Nach der Ankunft durchlaufen alle Aufgenommenen die Registrierung, eine ärztliche Untersuchung und die Prüfung der Unterlagen und erhalten den Registrierschein, der den Status als Spätaussiedler nach § 4 BVFG bescheinigt. Auf dieser Grundlage erfolgt die Verteilung auf ein Bundesland nach Quoten und familiären Bindungen.
Die Aufenthaltsdauer liegt im Schnitt zwischen wenigen Tagen und einigen Wochen. In dieser Zeit erhalten Familien eine erste Beratung, Hinweise zum Integrationskurs, zur Krankenversicherung und zu Sozialleistungen. Auf dem Gelände gibt es Wohnblöcke, eine Kantine, einen Kinderbereich, die Anlaufstelle des BVA und russischsprachige Mitarbeitende.
Unser Service steht in keiner Verbindung zur Lagerverwaltung oder zum BVA, wir sind ein unabhängiges privates Beförderungsunternehmen und am Aufnahmeverfahren nicht beteiligt. Unsere Aufgabe ist es, die Fahrt nach Friedland und zurück so ruhig wie möglich zu machen.